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Nivellierungsmittel

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chemische Eigenschaften

Je nach chemischer Struktur lassen sich Verlaufsmittel in drei Hauptkategorien einteilen: Acrylsäure, organisches Silizium und Fluorkohlenwasserstoffe. Verlaufsmittel sind gängige Hilfsstoffe für Beschichtungen, die beim Trocknen für einen glatten und gleichmäßigen Film sorgen. Sie reduzieren effektiv die Oberflächenspannung der Beschichtungsflüssigkeit und verbessern deren Verlauf und Gleichmäßigkeit. Verlaufsmittel erhöhen die Durchlässigkeit der Deckschicht, verringern die Fleckenbildung beim Streichen, erhöhen die Deckkraft und sorgen für einen gleichmäßigen und natürlichen Film. Hauptbestandteile sind Tenside, organische Lösemittel usw. Es gibt viele verschiedene Verlaufsmittel, die je nach Beschichtung unterschiedlich eingesetzt werden. Bei lösemittelbasierten Beschichtungen können hochsiedende Lösemittel oder Butylcellulose verwendet werden. Bei wasserbasierten Beschichtungen kommen Tenside oder Polyacrylsäure, Carboxymethylcellulose zum Einsatz.

Produkteinführung und Funktionen

Verlaufsmittel lassen sich im Allgemeinen in zwei Kategorien einteilen. Die erste Kategorie umfasst Verlaufsmittel, die durch Beeinflussung der Filmviskosität und der Verlaufszeit wirken. Hierbei handelt es sich meist um hochsiedende organische Lösungsmittel oder Gemische wie Isopropanol, Diacetonalkohol oder Solvesso 150. Die zweite Kategorie hingegen wirkt durch Beeinflussung der Filmoberflächeneigenschaften. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff Verlaufsmittel meist diese Art von Verlaufsmittel. Dieses Verlaufsmittel wandert aufgrund begrenzter Kompatibilität an die Filmoberfläche, beeinflusst dort Eigenschaften wie die Grenzflächenspannung und sorgt so für einen guten Verlauf.

verwenden

Die Hauptfunktion von Beschichtungen besteht in der Dekoration und dem Schutz. Fließ- und Verlaufsfehler beeinträchtigen nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Schutzfunktion. Beispielsweise führt eine unzureichende Schichtdicke zu Schrumpfung und damit zur Bildung von Poren, was wiederum zu Schichtunterbrechungen und einer verminderten Schutzwirkung führt. Während des Beschichtungsprozesses und der Schichtbildung treten physikalische und chemische Veränderungen auf, die zusammen mit den Eigenschaften der Beschichtung selbst deren Fließ- und Verlaufseigenschaften maßgeblich beeinflussen.
Nach dem Aufbringen der Beschichtung entstehen neue Grenzflächen, in der Regel die Flüssig/Fest-Grenzfläche zwischen Beschichtung und Substrat sowie die Flüssig/Gas-Grenzfläche zwischen Beschichtung und Luft. Ist die Grenzflächenspannung der Flüssig/Fest-Grenzfläche zwischen Beschichtung und Substrat höher als die kritische Oberflächenspannung des Substrats, kann sich die Beschichtung nicht auf dem Substrat ausbreiten, was zwangsläufig zu Verlaufsfehlern wie Kraterbildung und Lunkerbildung führt.
Die Verdunstung des Lösungsmittels während des Trocknungsprozesses des Films führt zu Temperatur-, Dichte- und Oberflächenspannungsunterschieden zwischen der Filmoberfläche und dem Filminneren. Diese Unterschiede wiederum verursachen turbulente Bewegungen im Film, die den sogenannten Bénard-Wirbel bilden. Der Bénard-Wirbel führt zu Orangenhauteffekt. In Systemen mit mehreren Pigmenten kann der Bénard-Wirbel bei unterschiedlicher Bewegung der Pigmentpartikel auch zu Farbflusen und Haarbildung führen, und die vertikale Anordnung der Partikel kann Seidenfäden verursachen.
Beim Trocknungsprozess des Lackfilms entstehen mitunter unlösliche kolloidale Partikel. Diese führen zur Ausbildung eines Oberflächenspannungsgradienten und damit häufig zur Bildung von Schrumpfungslöchern im Lackfilm. Beispielsweise können in einem vernetzten Verfestigungssystem, dessen Formulierung mehrere Harze enthält, die weniger löslichen Harze unlösliche kolloidale Partikel bilden, wenn das Lösungsmittel während des Trocknungsprozesses verdunstet. Enthält die Formulierung zudem ein Tensid, so führt eine Inkompatibilität des Tensids mit dem System oder die Verdunstung des Lösungsmittels während des Trocknungsprozesses zu Konzentrationsänderungen der Löslichkeit und zur Bildung inkompatibler Tröpfchen. Auch dies kann zur Bildung von Schrumpfungslöchern führen.
Bei der Beschichtung und Filmbildung können äußere Verunreinigungen zu Lunkerbildung, Kraterbildung und anderen Unebenheiten führen. Diese Verunreinigungen stammen üblicherweise aus der Luft, von Bauwerkzeugen und dem Untergrund, sowie von Ölen, Staub, Farbnebel, Wasserdampf usw.
Die Eigenschaften der Farbe selbst, wie z. B. die Viskosität und die Trocknungszeit, haben ebenfalls einen wesentlichen Einfluss auf die endgültige Verlaufsform des Farbanstrichs. Eine zu hohe Viskosität und eine zu kurze Trocknungszeit führen in der Regel zu einer ungleichmäßigen Oberfläche.
Daher ist es notwendig, ein Verlaufsmittel hinzuzufügen, indem während des Beschichtungsprozesses und der Filmbildung einige Veränderungen und Beschichtungseigenschaften vorgenommen werden, um eine gute Verlaufsform der Farbe zu erreichen.

Verpackung und Transport

B. Dieses Produkt kann für 25 kg, 200 kg und 1000 kg Fässer verwendet werden.
C. Kühl, trocken und gut belüftet an einem gut verschlossenen Ort im Innenbereich aufbewahren. Behälter nach jedem Gebrauch wieder fest verschließen.
D. Dieses Produkt sollte während des Transports gut verschlossen sein, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit, starke Laugen und Säuren, Regen und andere Verunreinigungen sich vermischen.


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